Tagesspruch

Unbenanntes Dokument 11. Dezember

Ich möchte heute einmal über etwas sprechen, worüber wenige, wenn
überhaupt, nachdenken.
Wie geht es eigentlich den Vätern von Gott-Menschen?
Wie erlebten es zum Beispiel Joseph oder der Vater von Ramakrishna Paramahamsa,
dass das Kind, das ihre Frau gebar, im Grunde nicht von ihnen
gezeugt war?
Es war für diese Väter keine leicht zu verarbeitende Tatsache, dass ihre Frau
von einer Höheren Macht schwanger war – wobei dies, wohlgemerkt, nicht
von dem Gedanken an die Jungfräulichkeit abhing, war Ramakrishna Paramahamsa
zum Beispiel das vierte Kind seiner Eltern.
Die Liebe und das Vertrauen dieser Männer ihrer Frau gegenüber waren so
groß, dass sie diesen Umstand annehmen und dieses Kind und dessen übernatürliche
Zeugung als Geschenk und Ehre betrachten konnten.
Gottes Plan ist immer vollständig. Es gibt nichts, was Er nicht bedenkt, nichts,
was keine Bedeutung hätte.
Die übernatürliche Zeugung der Gott-Menschen soll, von der Vaterseite her
betrachtet, etwas Entscheidendes verdeutlichen: Das Leben ist voller Wechselfälle.
Jeder Wechselfall beinhaltet eine Chance von Glück oder Unglück.
Lebst du in Unklarheit, Untreue oder Lüge, wird dich eine schwierige beziehungsweise
zweifelhafte Situation zu Fall bringen.
Lebst du dagegen in Liebe, Treue und Aufrichtigkeit, kommt das Gotteskind
zu dir, und du kannst dieses unendliche Geschenk offenen Herzens annehmen.
Dann gibt es zwischen Mann oder Frau, Mutter oder Vater, Kind oder
Erwachsenem keinen Unterschied mehr.
Alles ist eins. Alles ist Gott. Alles bist du. Alles bin Ich.

Aus dem Buch Zeitlose Wahrheiten für jeden Tag

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